Durch die Weißgerbergasse ging es dann auch schon langsam in Richtung Burg.

In der Weißgerbergasse

Vor langer Zeit gab es in der Weißgerbergasse Gerber, Bäcker, Müller, Schumacher und Zimmermänner. Sie verkauften z.B. Tierleder. Es wurde auch weißes Leder hergestell, das für Handschuhe oder Buchrücken verwendet wurde. Ein Haus dort wurde 1788 erbaut. Es ist heute also über 200 Jahre alt. In den ehemaligen Handwerkshäuern waren früher im Erdgeschooss die Werkstatt und ein Verkaufsraum. Für ihr Handwerk benötigten die Weißgerber fließendes Wasser, das durch die Straße geleitet wurde. Am Ende der Stroße wurde der so entstandene Unrat direkt in die Pegnitz geschwemmt und floss aus der Stadt hinaus.

Früher wohnten hier reiche Leute. Heute gibt es dort hauptsächlich Lokale. Die Häuser wurden aus Mist, Lehm, Heu, Stroh und Holzbalken gebaut.

Die verschiedenen Berufe in der Weißgerbergasse

Weißgerbergasse

Der Weg wurde immer steiler und beschwerlicher

Kurze Pause auf dem Albrecht-Dürer-Platz

Durch kleine Gassen entlang der Stadtmauer gelangten wir schließlich zum Albrecht-Dürer-Platz am Tiergärtner Tor.

Hier wurde nach dem anstrengenden Anstieg auch gleich eine kleine Verschnaufpause eingelegt.

Der Hase war wohl auch schon recht erschöpft, als er hier ankam...

Der Hase
Das älteste Haus von Nürnberg

Das älteste Haus von Nürnberg

Auf dem Weg zur Burg sind wir am ältesten Fachwerkhaus von Nürnberg vorbei gekommen. An dem Haus war ein Schild, auf dem stand, dass es im Jahr 1338 erbaut wurde.

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