

Vor langer Zeit gab es in der Weißgerbergasse Gerber, Bäcker, Müller, Schumacher und Zimmermänner. Sie verkauften z.B. Tierleder. Es wurde auch weißes Leder hergestell, das für Handschuhe oder Buchrücken verwendet wurde. Ein Haus dort wurde 1788 erbaut. Es ist heute also über 200 Jahre alt. In den ehemaligen Handwerkshäuern waren früher im Erdgeschooss die Werkstatt und ein Verkaufsraum. Für ihr Handwerk benötigten die Weißgerber fließendes Wasser, das durch die Straße geleitet wurde. Am Ende der Stroße wurde der so entstandene Unrat direkt in die Pegnitz geschwemmt und floss aus der Stadt hinaus.
Früher wohnten hier reiche Leute. Heute gibt es dort hauptsächlich Lokale. Die Häuser wurden aus Mist, Lehm, Heu, Stroh und Holzbalken gebaut.